Portfoliomanagement
Ein IP-Portfolio ist die Summe der eigenen und durch Lizenzen erworbenen Schutzrechte. Die Darstellung des IP-Portfolios soll eine Kurzfassung der ursprünglichen Idee mit dem erlangten Schutzumfang sein, was am besten grafisch und mit Stichworten darzustellen ist. Dazu gehört noch das angemeldete Länderprogramm und das Auslaufdatum des Schutzrechtes, und für die interne Zuordnung die Verwendung im Produkt. Rund wird die Darstellung mit einer Kennzeichnung der erteilten/eingetragenen Schutzrechte und der zugehörigen Erfinder. So ist erkennbar, welche Schutzrechte im Produkt genutzt werden, was die erforderlichen Sperrschutzrechte gegen Dritte sind, und welche Ideen in sogenannte Vorratsschutzrechte eingeflossen sind.
Ergänzen lässt sich das IP-Portfolio mit der Darstellung einer Kostenstruktur, in der die bisherigen und noch laufenden Kosten, beispielsweise für Jahresgebühren oder Lizenzzahlungen/-einnahmen, gegenübergestellt werden. Damit wird den Kostenverantwortlichen eines Produktbereichs eine Entscheidungsgrundlage bereitgestellt, mit der über die Verlängerung der Schutzrechte entschieden werden kann.
Mit der Darstellung des IP-Portfolios bekommen Sie ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, mit dem die Akzeptant von Schutzrechten im eigenen Unternehmen steigt und zeigt, wer zu den Know-how-Trägern gehört. Die Entscheidungsträger müssen keine für sie unverständlichen Patentansprüche lesen. Dies wird dann im möglichen Verletzungsfall durch die internen oder externen Patentanwälte durchgeführt. Ergänzend kann eine Bewertung einzelner Schutzrechte durchgeführt werden, beispielsweise um Schutzrechte in Lizenz zu vergeben oder in die Unternehmensbilanz einzustellen.
Bei der Erstellung des IP-Portfolios und der zugehörigen Darstellung können wir Sie gerne unterstützen.